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WEIL, Rheingau

WEIL, Rheingau

WEIL, Rheingau

WEIL, Rheingau

Das Weingut Robert Weil, eines der jüngeren Weingüter des Rheingaus, liegt inmitten der Gemeinde Kiedrich. Das Weingut bewirtschaftet heute 73 ha Weinberge, die in Präferenz mit der Rebsorte Riesling (98%) und mit einem kleinen Teil Pinot Noir (2%) bepflanzt sind. Weingut Robert Weil wird heute in der vierten Generation durch Wilhelm Weil, Urenkel des Gründers, Dr. Robert Weil, geleitet. Konsequent wird wie seit den Tagen der Gründung des Weingutes der Weg absoluter Qualitätsansprüche an Weinberg und Keller fortgesetzt.

Dr. Robert Weil
GRÜNDER DES WEINGUTS
1843–1923

Wurzeln im Westen
Der Gründer des Weinguts, Dr. Robert Weil, kaufte bereits 1867 die ersten Weinberge im Kindlicher Berg. Zu dieser Zeit war er noch als Professor für Deutsch an der Pariser Sorbonne tätig, musste jedoch im Vorfeld des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 Frankreich endgültig verlassen.

WEINGUT ROBERT WEIL | Qualität aus der Verbindung

Seit vier Generationen werden auf Weingut Robert Weil Reben angebaut. Der Gründer des Weingutes, Dr. Robert Weil, kaufte 1867 die ersten Weinberge im Kiedricher Berg. Zu dieser Zeit noch als Professor für Deutsch an der Pariser Sorbonne tätig, musste er im Vorfeld des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 / 71 Frankreich letztlich doch verlassen. Er erwarb in Kiedrich das Wohnhaus des verstorbenen englischen Baronets Sir John Sutton und ließ sich in Kiedrich nieder.

Der kunstsinnige und sehr wohlhabende Sutton war 1857 bei einer seiner Kunstreisen erstmals nach Kiedrich gekommen und hatte den schon 905 urkundlich erwähnten Ort mit seinem einzigartigen Ensemble aus gotischer St. Valentinus- Kirche, zahlreichen Adelssitzen aus Mittelalter, Renaissance und Barock, der kurmainzischen Burgruine Scharfenstein und der umgebenden Landschaft aus Weinbergen und Wäldern ins Herz geschlossen. Bis zu seinem Tod 1873 ermöglichte er als Wohltäter mit erheblichen Geldmitteln den Erhalt der wertvollen St.Valentinus-Kirche und deren Tradition des liturgischen Gesangs der deutschen Gregorianik.

Neben seiner Tätigkeit als Journalist erweiterte Dr. Robert Weil ab 1875 sein Weingut mit besten Weinbergspartien in den Kiedricher Berglagen. Seine klare Philosophie eines absoluten Qualitätsweinbaus war die Voraussetzung dafür, dass sich das Weingut rasch entwickelte und bald schon seine Weine auch international vertrieben wurden. So wurden die Riesling- Auslesen aus dem Hause Dr. Robert Weil an viele Kaiser- und Königshäuser Europas als die weißen Pendants zu den großen Weinen des Bordeaux geliefert. Ein Gräfenberg-Riesling aus dem Jahrgang 1893 machte das Weingut dann in der Weinwelt bekannt. Das Wiener Hofwirtschaftsamt kaufte von der 1893er Auslese aus dem „Kiedricher Berg“ 800 Flaschen für einen Flaschenpreis von 16 Goldmark. Dies war auch in der Zeit, als die Riesling-Weine vom Rhein ohnehin die teuersten Gewächse der Weinwelt waren, ein berauschender Preis. Aber nicht nur der Adel trank um die Jahrhundertwende die Weilschen Rieslinge, sondern auch das prosperierende Bürgertum. So gab es die Auslesen aus dem Kiedricher Berg im Berliner Hotel Adlon ebenso, wie auch auf den Weinkarten anderer Grandhotels der großen Metropolen.1928 verzeichnete die Weinkarte des„LZ 127 Graf Zeppelin“ bei seiner Jungfern- fahrt nach New York eine„1920 Kiedricher Gräfenberg Trocken- beerenauslese Bestes Fass Nr. 20“ aus dem Hause Dr. Weil.

von Tradition und Moderne

Mit Vision und unternehmerischem Wagemut war es Dr. Robert Weil geglückt, sein bürgerliches Weingut in der Reihe berühmter Rheingauer Weingüter mit langer kirchlicher oder adliger Weinbautradition zu etablieren.
Heute leitet Wilhelm Weil, der Urenkel des Gründers, das Weingut in vierter Generation. Auf den 90ha Rebfläche des Weingutes wächst zu 100 % Riesling. Der konsequente Anbau der Rebsorte Riesling sowie eine streng qualitätsorientierte Arbeit in Weinberg und Keller zielen, wie schon zur Grün- dung des Weingutes, auf die Erzeugung wertvollster Weine: Qualität aus der Verbindung von Tradition und Moderne.

Geprägt von der Mineralität der Schieferböden der Kiedricher Berglagen zeigt sich der Weil-Riesling als eleganter, frucht- betonter Wein, den aber ebenso Komplexität und Dichte auszeichnen. Er ist sowohl als trockener wie auch als fruchtsüßer Riesling perfekter Essensbegleiter, aber ebenso auch wunderbarer „Solist“. Im Einklang von feiner, selbst- bewusster Säure, naturbelassener Restsüße und Extrakt zeigt er das Geschmacksprofil, das die Weil-Rieslinge auszeichnet. Diese Stilistik und deren Anerkennung haben dazu geführt, dass Beobachter der nationalen wie internationalen Weinwelt heute in Weingut Robert Weil mit seinem „Château-Charakter“ ein weltweites Symbol deutscher Riesling-Kultur sehen.

DIE BERGLAGEN
Auch wenn der Rheingau mit 3.100 ha zu den kleineren deutschen Weinanbaugebieten gehört, so weisen seine Wein- berge doch eine große geologische Vielfalt auf. Sie gliedern sich entlang des Rheins in drei Zonen: Weinberge in Rhein- nähe, Weinberge auf dem höher gelegenen mittleren Plateau und die Weinberge als Höhenlagen an den Ausläufern des Taunus. In diesen Höhenlagen (bis 240 m über NN) rund um Kiedrich liegen die drei Berglagen von Weingut Robert Weil: Kiedricher Klosterberg, Kiedricher Turmberg und Kiedricher Gräfenberg. Perfekte Besonnung mit entsprechend hohen Temperaturen und eine gute Belüftung durch die Winde, die vom Taunus her ins Rheintal ziehen, zeichnen das Mikro- klima dieser drei Süd-West-Lagen aus. Zudem wurzeln die Reben auf den gesteinsreichen Böden der drei Höhenlagen sehr tief, wobei wasserhaltende Bodenschichten eine gute Wasserversorgung der Reben garantieren. Steigung (bis zu 60 %), Exposition (Süd-West) und gute Erwärmbarkeit der kargen Gesteinsböden sind die Parameter für drei perfekte Riesling-Lagen, in denen auch durch ideale Belüftung lange Hängezeiten bis weit in den November hinein möglich sind. Die aus lockerbeerigen, geschmacksintensiven Trauben gewonnenen Weine zeigen das perfekte Bild des Rieslings: feine Säure sowie hohe Mineralität und Komplexität bei gleichzeitiger Finesse und Eleganz.

DIE WEINBERGSARBEIT
Qualität und unverwechselbare Identität eines Weines haben ihren Ursprung im Weinberg. Neben dem Renommee einer Lage, das sich zum einen historisch und zum anderen aus geo- logischen und mikroklimatischen Gegebenheiten begründet, ist hierfür ebenso eine streng qualitätsorientierte Bearbeitung des Weinbergs entscheidend. Die Weinberge von Weingut Robert Weil gehören als Höhenlagen in der Vorbergzone des Taunuskamms zu den besten des Rheingaus. Die Reben, mit einer Pflanzdichte von 5.000 bis zu 6.000 Stöcken / ha gesetzt, haben ein Alter von bis zu mehr als 50 Jahren.
Die Weinberge werden nach den Maßgaben eines kontrolliert umweltschonenden Weinanbaus bearbeitet. Dazu gehören eine rein organische Düngung ausgerichtet am Bedarf des Bodens, die Begrünung in jeder zweiten Zeile mit dem Ziel einer optimalen Humusversorgung der Weinberge, der Verzicht auf Herbizide und ein sich auf die absolute Notwendigkeit beschränkender Einsatz von Mitteln für
einen nützlingsschonenden Pflanzenschutz. Damit soll ökologischem Wirtschaften und nachfolgenden Generationen Rechnung getragen werden. Anschnittsbegrenzung in den ertragsmindernd geführten Weinbergen, das Ausdünnen nach der Blüte, Traubenteilen, zeitgerechtes Entblättern der Traubenzone und Negativ- Selektionen gehören zu den selbstverständlichen Qualitäts- parametern der Weinbergsarbeit. Niedrigste Mengenerträge und höchste Anforderungen an die Ausreifung des Erntegutes sind selbstgesetzte Ziele. Deshalb beginnt die Ernte selten vor Oktober und dauert mindestens acht bis zehn Wochen an. In dieser Zeit intensivster selektiver Handlese mit bis zu siebzehn Durchgängen in den Wein- bergen und eines schonenden Transports der Trauben zum Weingut, ist es das Ziel, aus bestem Lesegut alle Prädikate des Rieslings bis zur Trockenbeerenauslese zu ernten.

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